Asteroiden Tag 2017

Asteroiden Tag 2017

2017 fand bereits zum dritten Mal der internationale "Asteroid Day" statt. Wir vom Astronomiemuseum waren in diesem Jahr mit dabei und informierten, wie all unsere Partner weltweit, über Asteroiden und den Gefahren, die von ihnen ausgehen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Einschlag kommt und wie kann sich die Menschheit vor Bedrohungen aus dem All schützen?

Bereits am 12.06.2017 hielt Alan Harris vom DLR im Hörsaal des Astronomiemuseum einen Vortrag zum Thema "Die Erforschung der erdnahen Asteroiden: Können wir eine Kollision mit der Erde verhindern?".

Dank des Youtubekanals "Weltall, Urknall und das Leben" von Joseph Gassner können Sie sich den Vortrag von Alan Harris jederzeit hier anschauen: Montagsvortrag vom 12. Juni 2017

Am 01.07.2017 konnten sich unsere Besucher dann selbst ein Bild machen: Wir suchten auf original Fotoplatten aus dem Sonneberger Felderplan nach Asteroiden. Dazu verglichen wir am historischen Blinkkomparator verschiedene Aufnahmen aus der Ekliptik und suchten nach Spuren der Asteroiden im Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter.

51 Degrees North

Kinder konnten sich ihren eigenen Asteroiden basteln und selbstverständlich beim Asteroiden-Krater schießen auch ausprobieren, was passiert, wenn er einschlägt.

Um 14 und um 16 Uhr zeigten wir einen Kurzfilm zur Bergung des Sikhote Alin Meteoriten im russischen Original mit deutschen Untertiteln, der vor 70 Jahren in Sibirien niederging. In unserer Ausstellung haben wir große Bruchstücke dieses Meteoriten, die Sie besichtigen können.

Um 21 Uhr zeigten wir den Film "51 Degrees North" im englischen Original. Darin geht es um das fiktive "Ende der menschlichen Zivilisation". Im Film wird angenommen, dass der Einschlag eines großen Asteroiden kurz bevorsteht und nicht mehr abzuwenden ist. Wie wird sich die Menschheit in den wenigen verbleibenden Wochen verhalten?

Das Freie Wort zum Asteroidentag im Astronomiemuseum

Asteroidentag 2017

Asteroidentag 2017

Wir bedanken uns ganz herzlich bei Roland Wozniak für den ausführlichen Bericht!

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