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Datum:
07.10.2019
Zeit:
19:00
Referent:
Prof. Dr. Robert F. Wimmer-Schweingruber
Institut:
Institut für Experimentelle und Angewandte Physik der Universität Kiel
Organisator:
Astronomiemuseum e.V.  Website
Kontaktperson:
Thomas Müller,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon:
+49 3675 81218
Ort:
Hörsaal

Am 3. Januar 2019 landete die Chinesische Raumsonde Chang'E 4 im von-Kármán-Krater auf der Rückseite des Mondes. Mit an Bord ein in Kiel entwickeltes Gerät, welches dort erstmals die Strahlung misst.

China, die USA und Europa bereiten heute eine zeitweise bemannte Station auf dem Mond vor. Nachdem Astronauten von einem Aufenthalt auf dem Mond sicher zurückgekehrt sind, ist die Strahlenbelastung, der sie dort ausgesetzt waren, der größte vebleibende Risikofaktor. Diese Strahlung wird nun erstmals auf der Mondoberfläche gemessen.

Sie stammt aus drei Quellen: Von ausserhalb des Sonnensystems dringt Strahlung ein, die an Supernovae zu sehr hoher Energie beschleunigt worden ist, wir nennen sie galaktische kosmische Strahlung. In großen Eruptionen auf der Sonne werden sporadisch Kerne und Elektronen zu ähnlich hohen Energien beschleunigt. Diese galaktische und solare Partikelstrahlung wechelwirkt mit dem Mondboden, wodurch auf dem Mond zusätzliche Strahlung entsteht, die besonders tief in einen Körper eindringen kann.

Diese drei Komponenten der Strahlung werden von dem in Kiel entwickeltn "Lunar Lander Neutron and Dosimetry" (LND) Experiment an Bord von Chang'E 4 gemessen.

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