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Datum:
05.10.2020
Zeit:
19:00
Referent:
Thomas Müller
Institut:
Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg
max. Teilnehmer:
16
Organisator:
Astronomiemuseum e.V.  Website
Kontaktperson:
Thomas Müller,Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon:
+49 3675 81218
Ort:
Hörsaal Astronomiemuseum

Aktuell können wir die Teilnahme an Veranstaltungen nur über eine Online-Anmeldung gestatten, damit die maximale Teilnehmerzahl eingehalten werden kann.

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Denkt man an eine Sternwarte, kommt einem unweigerlich folgendes Bild in den Kopf: Ein Astronom schaut mit einem Teleskop in den nächtlichen Sternenhimmel. Diese Vorstellung ist vor allem romantisch, aber doch praxisfremd, zumindest seit den 1880er Jahren, denn die Beobachtung mit bloßem Auge wurde schnell durch die fotografische Beobachtung abgelöst. Die Vorteile liegen auf der Hand: Zigtausende Sterne werden pro Aufnahme erfasst und für die spätere Auswertung auch gleich archiviert.

Die Sternwarte Sonneberg begann ab 1923 mit fotografischen Beobachtungen und schuf damit über Jahrzehnte ausdauernder Arbeit das heute zweitgrößte astronomische Fotoplattenarchiv der Welt. Mit den mehr als 275.000 Fotoplatten wurden ca. 11.000 neue Veränderliche Sterne entdeckt. Wie ist dieses Archiv entstanden, welche Anstrengungen waren nötig und was passiert heute damit? Diese und weitere Fragen wird Thomas Müller vom Astronomiemuseum der Sternwarte Sonneberg in seinem Vortrag klären.