Newsletter November 2018

Mit unserem Newsletter möchten wir vom Verein Astronomiemuseum e.V. auf die nächsten Veranstaltungen an der Sternwarte Sonneberg aufmerksam machen.

12. November: Montagsvortrag um 19 Uhr:
"Röntgenastronomie mit eRosita"

Referent: Prof. Dr. Jörn Wilms von der Dr. Karl Remeis-Sternwarte der Universität Erlangen-Nürnberg

Im März 2019 wird nach einer zehnjährigen Entwicklungszeit das deutsche eROSITA-Instrument auf dem russischen Satelliten Spectrum-X-Gamma ins All geschossen werden. eROSITA soll im Rahmen einer vierjährigen Himmelsdurchmusterung 100000 Galaxienhaufen und 2 Millionen Schwarze Löcher finden und so die Entwicklung Schwarzer Löcher und die Natur der dunklen Energie erforschen.

Nach ersten Studien in den 1990er Jahren mit dem deutschen ROSAT-Satelliten wird dies die erste tiefe Himmelsdurchmusterung im Röntgenbereich sein und so das erste Mal den Röntgenhimmel vollständig und mit hoher Sensitivität abbilden. Der Vortrag wird auf die wissenschaftliche Fragestellung von eROSITA eingehen und die Technologie hinter dem Instrument vorstellen.


3. Dezember: Montagsvortrag um 19 Uhr:
"Was wissen wir wirklich über Gravitationswellen?"

Referent: Prof. Thomas Boller vom Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik

Gravitationswellen wurden 1916 von Albert Einstein im Rahmen seiner Allgemeinen Relativitätstheorie theoretisch vorhergesagt. Nach Einsteins Theorie entstehen Gravitationswellen, wenn 2 Massen sich umkreisen. Sie rufen dabei periodische Längenänderungen von etwa 10 hoch minus 20 cm auf der Strecke von einem Kilometer hervor. Das ist wirklich sehr sehr klein.

Am 14.9.2015 haben zwei unabhängige Gravitationswellen-Detektoren in Hanford bei Washington und in Livingston in Louisiana zum ersten Mal Längenänderungen von Gravitationswellen auf der Erde nachgewiesen. Dafür gab es 2017 den Nobelpreis.

Da Gravitationswellen die Raum-Zeit schwingen lassen, kann man sie auch hören. Als Premiere wird den Zuhörern am Ende des Vortrags die „Gravitationswellen-Symphonie“ des Universums hörbar gemacht, simuliert nach Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie, vom Beginn des Universums bis zum „Ende“ des Universums. Lassen Sie sich das nicht entgehen!


Beobachtungsabende

Die nächsten Beobachtungsabende beginnen um 18 Uhr. Alle Termine erfahren Sie auf der Webseite (https://www.astronomiemuseum.de/termine/). In der Regel beginnen wir in der Dämmerung, wenn die ersten Sterne am Himmel erscheinen. Wir gehen in eine der Kuppeln, wo wir die Teleskope auf die interessantesten Objekte des Herbststernenhimmels ausrichten, darunter einige Kugelsternhaufen, planetarische Nebel und auch unsere Nachbargalaxie - der Andromedanebel.

Besucher sind ohne Voranmeldung jederzeit herzlich willkommen. Die Terminliste finden Sie auch auf unserer Seite Termine.

Bitte beachten: Die Beobachtung ist abhängig von der Wetterlage und findet nur bei freiem Himmel statt. Bitte informieren Sie sich vorher über die Wetteraussichten oder rufen Sie uns bis 17 Uhr an, ob der Beobachtungsabend stattfinden wird (Telefon 03675 81218).


Aktuelle Ausstellung

Das Astronomiemuseum präsentiert Ihnen ein vielfältiges Programm für die ganze Familie. Verbringen Sie einen Nachmittag im Sonnensystem und lernen Sie die Sonne, Planeten und andere Himmelskörper besser kennen. Kommen Sie mit auf eine Expedition, bei der ein Eisenmeteorit geborgen wird. Erfahren Sie mehr über die Sternbilder und tauchen Sie ein in die Tiefen des Kosmos.

Ein weiterer Teil der Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte der Sternwarte Sonneberg und deren Gründer Cuno Hoffmeister. Möchten Sie einmal im berühmten Plattenarchiv stöbern und nachschauen, wie der Sternenhimmel am Tag Ihrer Geburt ausgesehen hat? Oder wollten Sie schon immer wissen, wie ein Blinkkomparator funktioniert?


Neue Dauerausstellung über Meteorite

Ein eigens dafür eingerichteter Raum zeigt diese Himmelskörper, die als Überreste von Meteoren (Sternschnuppen) gelegentlich auf die Erde fallen. Die Ausstellung zeigt die verschiedenen Typen von Stein- und Eisen-Meteoriten und sogar Steine, die ursprünglich von Mond, Mars oder gar Merkur stammen. Nicht minder interessant ist das irdische Gestein, das bei großen Meteoriten bzw. Asteroiden durch die Schockwelle des Einschlags deformiert und umgewandelt wird.

Kommen Sie doch auf einen Besuch vorbei, wir freuen uns auf Sie.
Unsere Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 13:00 bis 17:00 Uhr

Achtung, über Weihnachten und Neujahr haben wir geänderte Öffnungszeiten!

Fr. 21.12.2018 13-17 Uhr 15 Uhr Führung Sternwarte
Sa. 22.12.2018 13-17 Uhr 15 Uhr Führung Sternwarte kein Beobachtungsabend
So. 23.12.2018 geschlossen
Mo. 24.12.2018 geschlossen
Di. 25.12.2018 geschlossen
Mi. 26.12.2018 geschlossen
Do. 27.12.2018 geschlossen
Fr. 28.12.2018 geschlossen
Sa. 29.12.2018 13-17 Uhr 15 Uhr Führung Sternwarte kein Beobachtungsabend
So. 30.12.2018 13-17 Uhr 15 Uhr Führung Sternwarte
Mo. 31.12.2018 geschlossen
Di. 01.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
Mi. 02.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
Do. 03.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
Fr. 04.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
Sa. 05.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
So. 06.01.2019 13-17 Uhr 14 Uhr Vortrag* 15 Uhr Führung Sternwarte
Mo. 07.01.2019 geschlossen

*Der Vortrag "Der Stern von Betlehem" kann im Rahmen eines Museumsbesuchs besucht werden, ein Aufpreis wird nicht erhoben.

Alle Veranstaltungen und weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Astronomiemuseums. Eine ausführliche Rückschau auf unsere Veranstaltungen finden Sie ebenfalls auf unserer Webseite, unter der Rubrik "Rückblick".

Clear skies
Das Team von Astronomiemuseum e.V.

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