Das war die Lehrerfortbildung 2017

In diesem Jahr zog es Astronomie- und Physiklehrer von Freiburg im Breisgau bis Zittau, von Bamberg bis Berlin nach Sonneberg. Seit über zehn Jahren findet im Herbst an der Sternwarte Sonneberg eine dreitägige Fortbildung zu astronomischen Themen statt, denn sie bietet ein ideales Ambiente dafür: Im Hörsaal des Astronomiemuseums finden Vorlesungen und Workshops statt, und am Abend werden die Fernrohre der Sternwarte und die Peilanlage SkyPole zum aktiven Beobachten am Himmel genutzt.

Lehrerfortbildung 2017

Das diesjährige Thema war den fernen Galaxien gewidmet, ihren verschiedenen rätselhaften Erscheinungsformen, ihrer Entstehung und Entwicklung und nicht zuletzt der Dunklen Materie und den riesigen Schwarzen Löchern in den Zentren der Galaxien.

Professor Helmut Meusinger

Als Referent konnte Professor Helmut Meusinger von der Thüringer Landessternwarte in Tautenburg gewonnen werden, die Workshops waren wie immer hervorragend von Dr. Olaf Fischer vom Haus der Astronomie in Heidelberg vorbereitet worden.

Die Veranstaltung startete am Samstagnachmittag mit einer Exkursion nach Tautenburg zu einer Besichtigung des großen 2-Meter-Teleskops und der modernen Radaranlage LOFAR. Anschließend ging es nach Sonneberg zur kulinarischen Umrahmung in der "Hohen Sonne" in Neufang. Das Wetter meinte es an beiden Abenden des Wochenendes überraschend gut mit den Besuchern, neben den Planeten Saturn, Uranus und Neptun wurde der Fernrohrblick auch auf die Galaxien in den Sternbildern Andromeda, Dreieck und Großer Bär geworfen.

Es schien den 13 Teilnehmern gefallen zu haben, sie zeigten sich darüber hinaus beeindruckt von der neuen Ausstellung im Astronomiemuseum und versprachen, nächstes Jahr nach Möglichkeit wiederzukommen und unter ihren Kollegen die Werbetrommel zu rühren.

Bei der nächsten Fortbildung vom 15. bis 17. September 2018, die übrigens nicht nur von Lehrern besucht werden kann, sondern jedem offensteht, geht es dann um Radioteleskope. Weitere Informationen finden Sie bald auf der Webseite des Astronomiemuseums.

Drucken